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Da mir eine reine Fotoseite doch zu langweilig ist - hier noch ein paar hoffentlich lustige Geschichten,
ein paar Gedichte und anderer Blödsinn...


© E. Kombowski


Langeweile
29.03.2011

War es Gott langweilig als er die Langeweile erfand? Hm, es kann Langeweile ja nicht gegeben haben BEVOR Gott sie erfand. Also muss jemand anderes VOR Gott die Langeweile erfunden haben. Und wenn nicht Gott, wer hat dann denjenigen erfunden, der die Langeweile erfunden hat? Den derjenige, der die Langeweile erfunden hat, war ja vor Gott da, denn Gott war ja bereits langweilig als er die Langeweile... ähm, nicht erfand, da sie ja bereits vorhanden sein musste, damit er sie empfinden und dadurch überhaupt auf den Gedanken kommen konnte die Langeweile zu erfinden. Hm...





Valentinstag
14.02.2011

Es ist Valentinstag, doch Valentin ist nicht zu Hause. Valentin ist Bier holen. Aber Valentina, die isch do, die macht grad Kartoffelsalat mit Sesam. Für Samson. Doch Samson hat gar koi Hunger, denn er war grad draußen und ist Valentin begegnet. Hat ihm den Kopf abgebissen und in den Hals eine Blume gesteckt. Fröhlichen Valentinstag ihr lieben Liebenden!





..:: 34 ::..
05.12.2010

'Jahrgang 76? Also 86, 96, 2006...', nachdenkliches Schweigen, Blick ins Leere - deutlicher Hinweis auf Kopfrechnen... 'Was?! Du bist 34?!' Schallendes Lachen. 'Boh, krass!' Schallendes Lachen...

'Ja, also werde ich in zwei Wochen.'

So direkt wird man wirklich selten für sein Alter ausgelacht. Wie meint sie das jetzt bitte? Doch nicht so. Oder?

'Das ist ja zehn Jahre älter als ich. Krass!' Wieder Lachen. Oh, doch sie meint es genau so! 'Boh, da muss man ja jeden Tag Angst haben...' Entsetzter Gesichtsausdruck...

Was für eine Wendung. Ok, sie meint es doch irgendwie anders... Gut, und wie? Wird schon nicht so schlimm sein. Ist sicher nur ein Scherz.

'Bitte, Angst, wieso denn das?'

'Ha, ja, Du bist ja dann schon in sechs Jahren vierzig, überleg mal...'

Hm, so habe ich das noch nie gesehen, wenn ich unehrlich sein darf... Aber was meint sie nur mit der Angst? Man kann ja nicht jeden Tag plötzlich 40 werden. Der Moment in dem mir das blonde Ding mit makellosem Gesicht und top Figur an diesem Abend erstmalig unsympathisch wird, zieht an mir vorbei. Sie macht keinen Witz. Jedenfalls keinen lustigen. Jedenfalls erscheint er MIR nicht lustig. Unglaublich, wie schnell die Meinung bezüglich der Attraktivität einer Frau, trotz offensichtlicher äußerlicher Schönheit, ins völlige Gegenteil umschlagen kann. Aussehen wird überbewertet!

Das war aber noch nicht mal der Höhepunkt. Dieser war das hier:

'... da denkt man doch jeden Tag an Schlaganfall, Herzinfarkt und was weiß ich was noch alles passieren kann!'

Ooooooooookay... Ja, aha... 'Cut! Alle mal frische Luft holen!' Da ist wohl ein grober Fehler beim Abtippen des Drehbuches passiert. Ein Paar Zeilen aus der Berichterstattung über das Altersheim sind dazwischen gerutscht. Das Blondi hat das nicht gerafft und hat einfach alles auswendig gelernt und gibt das nun gedankenlos wieder. Kein Problem, das Drehbuch wird schnell korrigiert. Halbe Stunde, dann hat sie auch den richtigen Text gelernt....

Ach, nein! Ich bin gar nicht im Film. Nicht mal im falschen. Das ist doch die Einweihungsparty von meinem Kumpel. Samstagabend, das Zimmer ist wenig beheizt, meine Füße frieren, Realität! Verdammt. Das ist kein Drehbuch, das ist unter den schönen blonden Haaren, hinter den hübschen Augen und dem frechen Näschen da entstanden... SIE hat sich das ganz alleine AUSGEDACHT!

Alles klar? Also, es war bei dem Spruch kein Lachen mehr dabei oder sowas. Das hat sie ernst gemeint. Wirklich! Sie hat ja auch Recht, das hört man doch immer wieder von Leuten, die um die 40 waren und das bekommen haben. Schlaganfall, Herzinfarkt...

Scheiße, ich werde bald sterben. Spätestens in sechs Jahren. Um die 40... UM DIE 40, das heißt es kann auch schon früher passieren. Schlaganfall oder Herzinfarkt. Scheiße. Ich hab direkt mal diverse Notrufnummern aufgeschrieben und habe den Zettel im Geldbeutel verstaut. Und im Handy bei der Notrufnummer die Bezeichnung NOTRUF mit einem Leerzeichen vorneweg versehen, damit das in der Liste ganz oben erscheint. Hilfe, was kann ich noch tun? Ich bin fast 34.... So helft mir doch?

Moooment! Schüttel, brrrrrr, aaaaaaaahhhh, tief durchatmen. So nicht Blondi!

Ich grinse: 'Wir sehen uns in genau sechs Jahren, wenn Du dann die 30 überschritten hast...' Und in Gedanken: 'Für DICH wird das sicher keine schöne Feier!' So, der hat gesessen. Das hat sie gebraucht. Jetzt wird sie gleich nachdenken und feststellen, dass sie von 30 genau so weit entfernt ist, wie ich von 40. Das anschließende Entsetzen in ihrem Gesicht wird für mich wie ein mentaler Oragasmus werden. Gleich ist es soweit! Sie wird es jeden Moment verstehen. Eine Sekunde noch...

Doch es passiert nichts. Keine Reaktion bei Blondi. Hm... Wie kann das nur sein?

Dann dämmert es mir langsam. Hat sie überhaupt die Vorstellungskraft sich ihr Leben in sechs Jahren vor Augen zu führen? Oder reicht der Raum zwischen den wohlgeformten Ohren nur für Schlaganfall und Herzinfarkt? Hm, das hat doch tatsächlich irgendwie nicht gewirkt... Sie verhält sich ganz normal und ist mit den Gedanken noch hier. Und ich bekomme das Gefühl, dass ich diese Schlacht nicht gewinnen kann.

Doch dann - mein Blick fällt neben Blondi... Deren Freund sitzt da und ist 29. Und wird bald 30. Er hat Glück, bis zu diesem Gespräch bereits genügend Bier intus zu haben um sich keine Gedanken darüber machen zu müssen ob seine Angebetete ihn bereits als prämortal einstuft. Sein Gesichtsausdruck ist jedenfalls leer. Wie die Bierflaschen. Oder ist das gerade deshalb so, weil er darüber nachdenkt: 'Scheiße, ich werde 30 und spätestens in vier Jahren denkt die Olle, ich würde auch bald einen Schlaganfall kriegen und schont mich womöglich im Bett. Oder macht sie das jetzt schon? Wenn ich drüber nachdenke, letztens...'







ausgewählte Gedichte
Oktober '10 - jetzt

nicht hier nicht dort, heute hier morgen fort
der Himmel ist blau, die Nacht ist schwarz
mürzel purzel kapürzel und eine Prise Quarz...




man soll die Realität nicht ins Gegenteil verkehren
denn im Wald wachsen bunte Beeren
auf Sträuchern und am Boden
verkühl Dir nicht die Nieren




Guten Morgen Nasenbär
Ich liebe Dich nicht mehr
Du riechst so stark nach Zwiebeln
bievel, mievel, kadieveln
Tschüß!




Auf einem Berg in Österreich
da liegt auch im Sommer Schnee
im Winter noch viel mehr
und im Frühling und Herbst
jeweils ein bisschen weniger

Sollte auch ein Gedicht werden,
aber ok, es reimt sich nicht sooo schön.
Ist nicht mal logisch.
Nicht aufgefallen? :-)
Kunst muss ja nicht logisch sein.
Nur schön. Aber es ist ja auch nicht mal schön.
Hm...







äußerst kluge Sprüche
irgendwann, als ich eben mal klug war


Ich pfeiffe auf die Umwelt und lasse das Licht im Kühlschrank brennen!




Ich mache das Glas voll und trinke es sofort aus,
damit stellt sich für mich nie die Frage ob es halb voll oder halb leer ist...



'Das interessiert doch keinen!'
'Und wen interessiert es, dass das keinen interessiert?'




Das Naheliegende ist dem anspruchsvollen Geist zu billig,
das Billige dem Anspruchslosen naheliegend.



Sollte etwas geklaut sein, so ist dies nicht wissentlich geschehen. Entschuldigung. Ich glaube das ist von mir.





Möhre schlägt Joghurt
07.-08.12.2009

Das Leben ist hart. Doch ich bin nicht Härta. Ich heiße Eugen. Eugen, das Rentier das abhaut, die Geschenke mitnimmt und per Steckbrief gesucht wird. Blaugraue Augen, Hörner und langer, nutzloser Schwanz. Oder habt ihr schon mal Fliegen in der Arktis gesehen? Vielleicht Eisfliegen. Fliegenfischen. Fischen macht Spaß. Spaßvogel. Vogelgrippe. Grippevirus. Virusangst. Angst vor Kühlschränken. Kühlschränke. Endlich. Ich wollte unbedingt eine gute Überleitung zum eigentlichen Thema dieser Erzählung finden. Kühlschrank. Gelungen.

Nun, da wir endlich beim Thema sind, kann ich ja loslegen. Letztlich habe ich etwas trainiert. Nichts Besonderes. Ein Programm, 38 Minuten, jede Menge Schweiß, verbrauchte Energie, verbranntes Fett, yeah, das ist das Beste daran. Dann noch mal 38 Minuten. Es war Montag. Ein Montag nicht wie jeder andere. Ein schöner. Nicht wie der an dem meine Ex mir eröffnete, dass sie einen anderen hat. Der war schlimm. Aber im Nachhinein, hm...

Egal, bin etwas vom Thema abgewichen. Wo waren wir? Ach so, ja - Kühlschrank. Jedenfalls habe ich fleißig trainiert. Schöne, entspannende Musik dabei gehört. Bushido. He, he. Kumpel, wenn Du das hier liest, nicht sauer sein. Ich stehe auf Deine Musik, zum Beispiel, wenn Du mich, einen Scheiß-Yuppie mit Bausparvertrag und festem Job als loser bezeichnest. Oder war das jemand anderes... Egal. Wenn Du mein Leben als langweilig bezeichnest und ähnliche Späße. Egal. Ich stehe drauf. Ich denke dann immer, hey der meint eh die anderen. Und mal anders betrachtet - von meiner Spezies gibt es Millionen. Von Deiner (Homo sapiens deutschrapperes) nur ein paar. Du bist eine aussterbende Rasse sozusagen. Und wir vermehren uns stetig weiter. So viele Gruppies kannst Du gar nicht vögeln um uns noch einzuholen. Aber verdammt - ich würde trotzdem mit Dir tauschen. Ich bin übrigens auch hart. Ich geb's mir hier auch dreckig. 25 Kilo in 6 Monaten. Wisst ihr, dass das 175000 Kilokalorien sind. Das sind 5833 Scheiben Knäckebrot. Ist das zu fassen? Ich habe fast 6000 Scheiben Knäckebrot abtrainiert. Wenn man das noch mal aufrundet sind es gleich 10000. Wahnsinn. Es sind sogar 732690 kJ. Das klingt noch beeindruckender. Liegt aber nur daran, dass eine Kalorie, d.h. eine Kilokalorie 4,18 kJ hat. Ich bin also ein Killer, ein Kilokalorienkiller. Man kommt dafür nicht in den Knast. Aber ich bin ein Massenkiller. Das kannst Du von Dir wohl kaum behaupten, Sonny. Egal.

Wieder vom Thema abgewichen. Was war das noch mal? Ach ja Kühlschrank. Natürlich. Jedenfalls habe ich dabei (beim Trainieren, schon vergessen?) schön Bushido gehört. Und mir ging dabei nichts durch den Kopf. Einfach gaaar nichts. Niente, nothing, nada, rien, nix, nitschewo (russisch), méi shénme (chinesisch). Ich war so mit dem Schnaufen beschäftigt, dass ich hier jetzt keinen Gedanken von mir niederschreiben kann. Schade eigentlich. Denn ich hätte hier gerne etwas aufgeschrieben an das ich dachte während ich hart trainierte und Bushido hörte. Aber eben - méi shénme. Nun, ja, da dieser Text hier eigentlich gar nichts mit dem Trainieren zu tun haben sollte, sondern mit einem Kühlschrank, ist das ja auch egal irgendwie.

Ich will jetzt langsam zum Ende der Geschichte kommen, da es schon 23:29 Uhr ist, ich morgen früh raus muss und auch noch etwas lesen will - 'Der Schwarm' von Frank Schätzing, sehr empfehlenswert - deshalb wird der Hauptteil der Erzählung nun kürzer als er ursprünglich geplant war. Ist eigentlich auch egal, denn diese ließe sich auch in ein paar Sätzen erzählen. Aber ich schweife immer so ab. Apropos abschweifen, Schweif, Kometenschweif... Habt ihr gewusst, dass der Schweif eines Kometen mehrere 100 Millionen Kilometer lang sein kann? Steht auf Wikipedia jedenfalls. Hat aber auch nichts mit meinem Kühlschrank zu tun. Es sei denn man würde ihn ins All schießen und er würde... Ja ich weiß, Thema ist Kühlschrank. Ohne All. Aber wusstet ihr, dass es Kühlschränke bereits seit 1834 gibt. Wahnsinn.

Jedenfalls war ich irgendwann fertig mit dem trainieren, ging zu meinem 1999er Liebherr Economy (ja, endlich wird das Thema tatsächlich angeschnitten), holte eine Flasche Coca Cola light koffeinfrei. Ja ja, ist ja gut, so etwas trinken nur Mädchen. Aber mal im Ernst - es ist zuckerfrei und ich kann es direkt vor dem Schlafengehen saufen. Und es schmeckt! I love Coca Cola. Meint ihr die geben mir Geld dafür?

Jedenfalls nehme ich so die Flasche Coca Cola light koffeinfrei, die ja so gut schmeckt und zuckerfrei ist und die man direkt vor dem schlafen gehen trinken kann und die durchaus von so harten Kerlen wie mir konsumiert wird. Verdammt der Satz ist zu lang, ich beende ihn einfach und fang einen neuen an. Sonst muss man den zwei mal lesen um den Sinn zu verstehen. Das ist das Schöne an Sätzen. Man kann sie gestalten wie es einem gefällt. Kurz, abgehackt, lang, verschachtelt, sinnvoll, verwirrend, sinnlos - wie die meisten in diesem Text hier. Aber du liest es noch, weil Du wissen willst was es verdammt noch mal mit diesem Kühlschrank auf sich hat. Ok, ich sage es Dir nun endlich. Ich nehme also diese Flasche des wohlschmeckenden Getränkes Coca Cola light koff... ja, ja ist ja gut, ich sag's dir jetzt. Ich nehme also diese Flasche heraus, darauf war eine Schachtel Möhren gelegen, weil der Kühlschrank so klein ist, und daneben standen mehrere Becher Joghurt. Die Schachtel Möhren rutscht ab, trifft einen Becher Joghurt, dieser fällt aus dem Kühlschrank, platzt auf, Joghurt auf dem Boden, ein Gedanke schießt durch meinen Kopf - Möhre schlägt Joghurt!

Und was sollte diese Geschichte letztlich aussagen? Tja, nicht mehr und nicht weniger als - und die Moral von der Geschicht - Möhre schlägt Joghurt, Joghurt Möhre aber nicht. Das war's.

Ha, ha, wer gut aufgepasst hat wird gemerkt haben, dass Rentiere gar keinen langen Schwanz haben...






EIN TRAUM (Vergangenheitsbewältigung)
Dezember '08 - Januar '09

ich hatte einen traum
da war ein mann in einem raum

er sprach zu mir wirre worte
er dachte wohl, dass ich zuhöhrte

ich verstand zunächst nicht was es sagte
doch ich wurde neugierig und fragte
was soll das gelaber du sack
er wurde wütend und sagte...

bla bla bla, bla bla bla, bla bla bla

ein seltsamer traum
mit mir und dem typen in diesem raum

ich erkannte am ton seiner worte
es sei besser, wenn ich rannte
von diesem orte

doch es war ein böser traum
keine türen keine fenster
nur ich, der typ und der raum

also dachte ich es sei wohl klüger
wenn ich ihm richtig zuhörte
ich sagte bitte, ich verstehe sie nicht
da sah ich eine faust vor meinem gesicht

er sagte wieder
bla bla bla, bla bla bla, bla bla bla

nun dachte ich
es sei vielleicht doch besser
ich strecke ihn nieder
nicht etwa mit einer pistole oder messer

denn da war nur ich, der typ und der raum
in diesem verdammten traum

ich nahm meinen mut zusammen
stand auf...
und...
es war wie in einem traum
in zeitlupe und mit großem interesse
verfolgte ich den weg meiner faust
direkt in seine fresse

doch es war nur ein traum
mit mir, diesem typen und dem raum

als ich dann aufwachte
saß meine freundin neben mir und
sie lachte...
nicht

denn meine faust war gelandet in ihrem gesicht

so war es in diesem traum
mit irgendeinem typen
in irgendeinem raum

ein seltsamer traum






noch etwas aus 'glücklichen' Tagen einer Beziehung
irgendwann zwischen November '99 und Juni '09

monoton heißt einönig
ein einzelner
mit der zeit unerträglich werdender
ton

monoton heißt einfarbig
eine einzige
mit der zeit langweilig wirkende
farbe

monoton langweilig öde






ETHIK
irgendwann '98

Haben Sie sich schon mal überlegt, welche Wirkung ein Aufsatz zum Thema 'Ethik und Philosophie' auf die Gemütsverfassung der Menschen hat, die nicht in den Genuss eines Ethikunterrichtes kamen? Falls Sie zu dieser Gruppe gehören, haben Sie nun die einmalige Gelegenheit die Antwort auf diese Frage selbst herauszufinden! Dazu müssen Sie lediglich das nachstehende Werk durchlesen.

Hinweis: zur besseren Verständigung des nachfolgenden Textes empfiehlt es sich einen Fremdwörterlexikon zur Hand zu nehmen und alle unbekannten Begriffe unverzüglich nachzuschlagen!
Aufsatz zum Thema 'Ethik und Philosophie'

Ethik ist die Wissenschaft von den sittlichen Werten, Handlungen und Gesinnungen. Ethik wird auch oft mit Moralphilosophie gleichgesetzt. Der Definition nach scheint es logisch zu sein, dass der Utilitarismus in Verbindung mit der Katharsis-Hypothese (Theorie der Abreaktion) dabei eine sehr wichtige Rolle spielt. Sie bilden eine Maxime der dianoetischen Tugenden in der Moralität einer Prolegomena. Eine ebenfalls nicht unbedeutende Rolle spielt dabei die Apathea der praktischen Vernunft die sich mit der Inhibitionshypothese der Ataraxia auseinandersetzt. Die Lust- Nutzen-, Folge- und Sozialprinzipien sind dabei lediglich eine Synthese aus Fanatismus und Irreligiosität. Diese bedürfen jedoch der Legitimität des Agnostizismus, weil dieser die Ursache des Dilemmas um die menschliche Moral und Vernunft mit all ihren Extremen darstellt. Der Theismus ist das Gegenteil von Atheismus. Der Fideismus ist die Eudiamonea des platonischen Polytheismus. Die Auswirkungen der Religion auf die analytische Autonomie eines Normatives, zeigen sich bei der Betrachtung der Konsenstypen in der dianoetischen Tugend. Diese ist wiederum eine Folge der Sittlichkeit a posteriori. Es ist schwierig moralisch unabhängige, jedoch synthetische Urteile über die Heteronomie des Hedonistischen Kalküls zu bilden. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass der Empirismus seine Legalität verliert, wenn er mit der Habitualisierungs-Hypothese nicht übereinstimmt. Die Erhaltung des status quo1 ist de facto eine vom Rationalismus unabhängige Aufgabe. Die Antarkia eines analytischen Urteils a priori setzt den kategorischen Imperativ außer Kraft und verkündet die völlige Konfliktlosigkeit zwischen den konkurrierenden Vernunftwesen. Der im Affekt handelnde dominante Konsenstyp kann z.B. nicht die adiaphora der Glückseligkeit erkennen. Seine Empirie ist dabei völlig determiniert, weil der vegetative Teil der Eutarkia nicht subjektiv genug ist. Dies sind nur wenige einfache Beispiele für die Unerschöpflichkeit der Physiologie, die in unserer Zeit eine Tendenz zur Simulations- und lmitations-Hypothese nach Kant zeigt. Sokrates, Euphypron, Kant und viele andere Philosophen und Theologen würden mir sicherlich Recht geben, wenn ich an dieser Stelle die Behauptung aufstelle, daß die Zwiespalt unserer Phantasie eine Negation (via negations) der Tautologie und des ethischen Nihilismus darstellt. Platon und Aristoteles würden in diesem Zusammenhang die Abathea des begrenzten Altruismus wahrscheinlich durch die Adiaphore des Wünschenswerten bezeichnen. Der maximale Wert jedoch, wird erst durch die Zusammenwirkung von Empirie und Moralphilosophie erreicht. Damit komme ich zum Schluss und möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, eine von mir persönlich aufgestellte Theorie, die lautet: 'Der Grund für eine Handlung wird erst durch die Wirkung des Ergebnisses erkennbar!' dem breiten Publikum zur Diskussion anzubieten. Ohne Gewähr!


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1Gegenwärtiger Zustand






o.T.
Juni '09

Meinst Du, das macht alles noch Sinn?
sie hat Angst vor meiner Wut
doch irgendwoher nimmt sie den Mut
vielleicht weil sie es nicht mehr erträgt
mit mir zusammen zu sein
mich zu berühren, zu umarmen, zu küssen
viel Zeit ist vergangen
fast zehn Jahre sind um
doch kein Jubiläum wird gefeiert
denn es ist aus nun
sie sagt es tue ihr leid
nimmt die Hände vor's Gesicht
doch sie weint nicht
keine Träne fällt
es ist nur noch Mitleid, Mitleid mit mir
ich bleibe jetzt allein, sie nicht
denn ein anderer ist bereits bei ihr.






Frau Dösenscheid
irgendwann

Teil 1 : Supermarkt

Es war ein regnerischer, kalter Oktobernachmittag. Es war kalt und es regnete. Frau Dösenscheid verließ ihre Wohnung, um etwas Wurst beim Adli-Laden um die Ecke zu kaufen. Wie der Zufall es so wollte, vergaß sie ihre Brille und so kam es wie es kommen musste – sie sah nur noch Dinge, die nicht weiter als drei Meter von ihr entfernt waren, denn sie war kurzsichtig. Da sie zudem auch noch ausgesprochen faul war, redete sie sich ein, dass sie auch ohne Brille zurecht kommen würde, um nicht wieder in den fünften Stock, wo sie ihre kleine Wohnung hatte, aufsteigen zu müssen. Das Haus hatte keinen Aufzug. Fest entschlossen machte sie sich auf den Weg. Sie lief über Wiesen und Felder, über Straßen und Wälder, über Stock und Stein und sogar über Wasser, wenn da Brücken waren. Nach einem anstrengenden Marsch kam sie schließlich beim Adli-Laden an, nahm sich einen Einkaufswagen und ging hinein. Sie war unheimlich erfreut als sie im Laden eine ihrer langjährigen Freundinnen, Frau Keilerwies, sah. Die Frau Keilerwies besuchte schon seit vielen Jahren den Laden, aber nicht etwa um einzukaufen, sondern weil sie sich dort sehr wohl fühlte. Es gab ihr die Kraft gegen das öde Leben, das sie mit ihrem Dackel Klaus führte, anzukämpfen. Ihr Mann war im Krieg gefallen und brach sich ein Bein. Die Angestellten des Ladens ahnten Böses. Immer, wenn sich die beiden Rentierinnen trafen, gab es Zoff. An diesem Tag kam die fatale Tatsache hinzu, dass die Frau Dösenscheid ihre Brille vergessen hatte. So kam es wie es hätte nicht unbedingt kommen müssen. Frau Dösenscheid stürmte auf Frau Keilerwies zu, um sie zu begrüßen und übersah dabei den Dackel Klaus. Den armen Dackel traf das Holzbein der Frau Dösenscheid schwer, er heulte jämmerlich auf und verkroch sich unter einem Regal. Da Frau Keilerwies in diesem Moment mit dem Rücken zum Geschähen stand, konnte sie die friedlichen Absichten der Frau Dösenscheid nicht erkennen. So nahm sie an, dass es sich dabei um einen gemeinen Anschlag handelte. Dazu hatte sie jeden Grund, denn der Dackel Klaus war nicht immer friedlich und biss gelegentlich aus purem Spaß in Frau Dösenscheids Wade. Da Frau Dösenscheid nur eine Wade hatte, nahm sie ihm das übel. Sie ließ sich das jedoch nicht anmerken. Frau Keilerwies war jedoch nicht dumm. Vom ersten Biss an, wusste sie, dass sie nun auf Dackel Klaus aufpassen musste. Sie erahnte den versteckten Hass Frau Dösenscheids gegen Dackel Klaus und versuchte ihn nie aus den Augen zu lassen. Nun war es aber trotzdem passiert. Frau Keilerwies schrie laut auf, drehte sich um, sah noch kurz den Dackel Klaus unter dem Regal verschwinden, blickte hoch und erstarrte vor Wut. Man konnte sehen wie die Äderchen in ihren Augen immer dicker wurden, wie die Halsschlagader pulsierte und ihre Hände sich langsam zu Fäusten ballten. Der Moment war gekommen, das Fass hatte den letzten Tropfen aufgenommen. Nun konnte es überlaufen. „Oh, es tut mir so leid, das wollte ich nicht, ich habe meine Brille vergessen, bitte glauben sie mir!“ Frau Dösenscheid entschuldigte sich überschwänglich, als ob Dackel Klaus dabei gestorben wäre. Nun war das Fass übergelaufen. Erst den armen Hund treten und dann auch noch eiskalt ins Gesicht lügen, dachte sich Frau Keilerwies. „Jetzt wist Du büßen, du altes Klappergestell!“ stieß sie aus sich aus und schwang ihren Gehstock, um auf Frau Dösenscheid einzuschlagen. Dabei vergaß sie, dass sie selbst ein altes Klappergestell war. Ihre Kraft reichte aus, um dem Stock auf eine enorme Geschwindigkeit zu beschleunigen, jedoch nicht um ihm über dem Kopf abzubremsen. Der Stock rutschte ihr aus der Hand, flog quer über den Gang und die Regale des Ladens um schließlich auf dem Kopf des Filialleiters Kirchwald zu landen, der gerade aus seinem Büro herauskam, weil er den Lärm gehört hatte. Die Wucht war so enorm, dass Filialleiter Kirchwald wie ein nasser Sack zu Boden fiel und auf der Stelle liegen blieb...


Teil 2 : Immer noch Supermarkt

Das interessiert doch keinen wie es weiter geht.


Fortsetzung folgt vielleicht. Wenn die Zeit mal wieder nicht so kostbar ist.






Kindheitserinnerungen
irgendwann '08 oder '07?

viele dinge sind passiert
ich habe nichts dokumentiert
kindheit, jugend und dann erwachsen
ich würde lieber weiter faxe machen

glückliche kindheit? das kann man sagen
viel angestellt, klar, keine frage
karbidbomben bauen, vebuddeln, abhauen
schießpulver? natürlich, ich war keiner der braven

das ging lange gut und machte spaß
doch eines tages hatte mein kumpel das gesicht voll mit glas
narben fürs leben, doch ich war dagegen
vor den eltern über die wahrheit zu reden

ich hielt mich an die abmachung
vier wochen lang
doch meine mutter wußte alles
und zwar von anfang an

und dann eines tages ein anruf
die polizei ist dran wir haben einen termin
kuli, papier, böser blick
ich war erst zehn, also schrieb ich doch alles hin






Blödsinn
irgendwannmal

Abenteuer - Abenbillig

Nashorn - Trockenhorn

großzügig - kleinzügig

großzügig - kleinbusig (von Bus nicht von Busen...)

einfallsreich - einfallsarm

einfallsreich - auswennarm (na, der ist nicht so einfach, gell)

Fernglas - Nahglas

Frühstück - Spätstück

Konfitüre - Konfifenster

armselig - beinselig

einsam - aussam

armselig - reichselig

Rechteck - Unrechteck

zügig - bahnig

Pflanze - Pfspeer

Billard - Bobard

Kleber - Kniere

programmieren - prokilogrammieren

rechtswidrig - linkswidrig

Internet - Interfies (ja, ja ich weiß)

Kanal - Koral

CD-Brenner - CD-Löscher

Aufzug - Aufbus

Aufzug - Abstraßenbahn (ok, ok, kommen noch paar bessere...)

Hartnäckig - Weichnäckig

Entbehren - Enthasen (ja, ja, ist ja gut)

Entbehren - Entfrüchten (NA UND?)

Unterjochen - Unterklaus

Unterjochen - Oberjochen

Unterjochen - Oberklaus (ha, ha)

Antilopen - Prolopen

Antilopen - Prolclosed (boah...)

Grausam - Blausam

Grausam - Lilahanna (ein Insider, könnt ihr nicht verstehen)

Hochzeit - Tiefzeit

Postbank - Poststuhl

Fotograf - Fotoprinz

Muskelkater - Muskelkatze

Wörterbuch - Wörtereich (jetzt wird's krass...)

Philipp - Phobipp (yeah!)


 
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