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Abkürzungen
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Der hintere Teil des Spinnenkörpers. Auch Opisthosoma gennant.
Erwachsen, ausgewachsen.
Enthält vier Augenpaare, die meist symmetrisch angeordnet sind.
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Spinnenarten, die auf Bäumen z.B. in Astlöchern leben. Meist sehr schlanke, flinke Vogelspinnen.
Spinnenarten, die am oder im Boden wohnen. Meist recht große, Spinnen mit gedrungenem Körperbau.
Spinnenarten, die zur Verteidigung Brennhaare einsetzten. Meist Bodenbewohnende Arten.
Reizhhare, die sich auf dem Abdomen meist bodenbewohnenden Spinnenarten befinden und zur Verteidigung dem Angreifer entgegengeschleudert werden.
Dies geschieht durch Reiben der Hinterbeine am Hinterteil. Die Brennhare verursachen bei manchen Menschen
starke alergische Reaktionen wie Hautrötungen, Hustenkrämpfe, Entzündungen (z.B. der Augen) oder auch nur einen Tage
anhaltenden Juckreiz. Der Juckreiz kann durch kaltes Wasser oder durch eine Cortisonhaltige Hautcreme gelindert werden.
Bei manchen Spinnen, die kurz vor der Häutung stehen ist das Abdomen kahl. Dies liegt daran, dass
die Brennhaare fast ausnahmslos verschossen wurden.
Die Lungen der Spinnen sind Fächer- oder Buchartig. Sie werden deshalb auch Fächerlungen gennant.
Primäre Geschlechtsorgane der Männchen. Jeweils das letzte Glied der Pedipalpen wird nach
der Reifehäutung der Männcehn zum Bulbus. Es handelt sich dabei um 'Vorratsbehälter' für den Samen.
Sie laufen in Spitzen aus, die beim Geschlechtsakt in die Epigastralfurche des Weibchens eingeführt werden.
Spinnenarten, die sich nicht eindeutig zu Baum- oder Bodenbewohnern zuordnen lassen.
Sie bauen Wohnhöhlen im Boden aber auch im Gebüsch.
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Kopfbrustschild. Die 'Abdeckung' des Kopfteils. Enthält die Thoraxgrube, Augenhügel und Radialstiemen.
Auch Prosoma genannt. Vorderkörper der Spinne.
Auch Cuticulazähne genannt. Dienen dem töten, festhalten und zerkleinern der Beute.
Die klauen, die aus den Cheliceren ragen.
Geschmacks- und Geruchshaare der Spinnen. Sie befinden sich auf den Tastern und dem ersten Beinpaar.
Die Chitinhaut ist eine starre außere Haut der Spinne. Sie wird in regelmäßigen Abständen durch eine Häutung abgeworfen und erneuert.
Das erste Beinglied vom Körper aus.
Auch Cheliceren genannt. Dienen dem töten, festhalten und zerkleinern der Beute.
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Die Spinnen kommen in Form von Eiern zur Welt. Das Weibchen spinnt die Eier in einen Kokon ein, den sie währen der
Zeitigung streng bewacht und gegen Angreifer verteidigt.
Eine längliche quer zum Körper verlaufende öffnung an der unterseite der weiblichen Spinne.
In die Epigastralfurchen münden die Stigmen.
Als Exuvie wird die bei der Häutung abgeworfene Haut bezeichnet.
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Die Lungen der Spinnen sind Fächerartig und haben daher ihren Namen. Sie werden aber auch Buchlungen gennant.
Das dritte Beinglied vom Körper aus.
Als Fresshäutung wird die Häutung genannt, die Nympfen noch im Kokon durchführen. Nach der Fresshäutung sind die
Spinnen bereits gefärbt und fangen innerhalb kurzer Zeit Futterinsekten zu fangen und zu fressen.
Als Futterinsekten werden jegliche Insektenarten bezeichnet, die von Spinnen als Futter angenommen werden.
Futterinsekten werden im Fachhandel oder im Internet von Züchtern angeboten.
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Das Gift der Vogelspinnen ist für den Menschen in den von einer Spinnen bei einem Biss abgegebenen Mengen
meist ungefährlich. Es kommt an der Bissstelle lediglich zu Schwellungen oder Taubheit begleitet von je nach Art
bis zu einer Woche anhaltenden Schmerzen. Der Biss ist oft mit dem Stich einer Wespe vergleichbar. Er kann allerdings wie
auch Wespenstiche zu starken allergischen Reaktionen führen, die nicht zu unterschätzen sind. Eine weitere Gefahr
entsteht bei einem Spinnenbiss durch die Verunreinigungen, die über die Wunde in die Blutbahn gelangen und zu
Entzündungen und Blutvergiftung führen können. Das Gift ist in seiner wirkung eher auf Kaltblüter
(Insekten, Kröten oder auch Schlangen) 'ausgelegt', die die natürlichen Beutetiere der Vogelspinnen darstellen.
Dabei ist das Gift kleiner Arten eher gefährlich als das der großen, weil die letzteren ihre Beute auch
mit ihrer Kraft bewältigen können.
Drüsen im inneren des Spinnenkörpers, die das Gift produzieren.
Ein sich in den Chelicerenklauen befendlicher Leiter durch den das Gift der Spinne in die Beute geleitet wird.
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An den Tarsen, den letzten Beingliedern der Spinne befinden sich Haarpolster, die der Spinne ermöglichen sich an
flachen Gegenständen z.B. Steinen festzuhalten. Dies funktioniert über den Kapillareffekt, der nur bei Oberflächen
möglich ist, die einen feinen Wasserfilm haben, was bei den meisten Flächen der Fall ist. Wäre die Flächen
absolut trocken, was nur durch Spezialbehandlung erreicht werden kann, wäre es für die Spinne nicht
möglich sich darauf festzuhalten.
Haftpolster sind Anhäufungen von Hafthaaren an den Tarsen der Vogelspinnen.
Eine Häutung wird von den Vogelspinnen in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Sie ist notwendig, da die Spinnen
nur in der Zeit direkt nach der Häutung wachsen kann, solange die Chitinhaut noch flexibel ist. Nach dem Erstarren
der Chitinhaut ist kein Wachstum mehr möglich. Unter der neuen Haut beginnt dann der Wachstum der nächsten
Haut, die erst nach der nächsten Häutung zum Vorschein kommt.
Die Haare der Haarpolster / Scopula. Sie sind an den enden verzweigt. Sorgen durch Kapillareffekt für Haftung.
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Ein aus Spinnseide 'gestrickter' Sack, in den die trächtige Spinne die Eier ablegt. Der Kokon wird während der Reifung der
Jungspinnen im Inneren des Kokons vom Muttertier strengstens bewacht und gegen Angreifer heftig verteidigt. Manche Spinnenarten
fressen den Kokon jedoch auch auf, was die Nachzucht dieser Arten erschwert. Dies liegt meist an ungünstigen Bedingungen
oder daran, dass der Kokon unbefruchtete Eier enthält. Manchmal sind aber auch Störungen oder Erschütterungen ein Auslöser
für das Fressen des Kokons. Wird der Spinne der Kokon abgenommen, sucht die Spinne mitunter mehrere Stunden
danach im ganzen Terrarium.
Das letzte Beinglied der Spinnen hat 2 oder bei manchen Arten auch 3 kleine Krallen, die der Spinne beim Kletteren
helfen.
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Die 'Unterlippe' der Vogelspinne.
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Das sechste Beinglied vom Körper aus.
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Als Nachzuchten werden Spinnen bezeichnet, die keine Wildfänge sind, sondern von Spinnenhaltern oder Züchtern
nachgezüchtet wurden. Das Muttertier kann allerdings ein Wildfang sein, was bei schwer nachzüchtbaren Arten
oft der Fall ist.
Nympfen sind Vogelspinnen, die bereits aus dem Ei geschlüpft sind, jedoch noch keine Fresshäutung hinter sich haben.
Sie sehen im ersten Stadium meist gelblich, wie ein Ei mit kleinen Beingliedern aus. Im zweiten Stadium sehen sie schon wie richtige Spinnen aus, allerdings ohne Zeichnung.
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Der hintere Teil des Spinnenkörpers. Auch Abdomen gennant.
Im Körper des Weibchens vorhandene 'Eiervorratsbehälter'.
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Das vierte Beinglied vom Körper aus. Das ist das Beinglied nach dem das Bein einen 'Knick' macht.
Das Knie des Spinnenbeines.
Kiefertaster der Spinne. Zusätzliche Mundwerkzeuge, die bei Jungtieren und Weibchen aber
auch als Tast- und Schreitwerkzeuge eingesetzt werden.
Das 'Verbindungsstück' zwischen dem Kopfteil und dem Abdomen der Spinne.
Der Kopfteil der Spinne. Auch Cephalothorax genannt.
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Teile der Geschlechtsorgane eines Spinnenweibchens. Sie dienen der Aufbewahrung der Samen des Männchens.
Der Samen kann sich hier einige Monate halten bis die äußeren Bedingung für einen Kokonbau günstig sind.
Abkürzung - RH. Die Letzte Häutung im Leben eines Spinnenmännchens. Nach dieser Häutung ist das Männchen geschlechtsreif und kann sich
somit fortpflanzen. Die Geschlechtsreife des Männchens kann leicht an den veränderten Tarsen erkannt werden.
Diese verändern sich durch die Reifehäutung zu Bulben, den Geschlechtsorganen, die das Männchen mit seinem Samen mit Hilfe
des Spermanetzes füllt.
Reizhaare sind feine Haare, die mit einem Widerhaken versehen sind. Sie befinden sich auf dem Abdomen der Spinne
und werden zur Verteidigung dem Angreifer entgegengeschleudert. Dies geschieht durch Reiben der
Hinterbeine am Abdomen. Sie verursachen bei manchen Menschen verschiedenartige Reizungen der Haut.
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Der Magen der Spinne saugt die Beute ins Innere der Spinne. Die Verdauung findet außerhalb des Körpers, meist schon in der
Hülle der Beute statt.
Haftpolster an den Tarsen und den Metatarsen.
über den ganzen Körper und Beine der Spinne verteilte feine Haare, mit den die Spinne Luftbewegungen und Erschütterungen
wahrnehmen kann.
Das Spermanetz wird von geschlechtsreifen Männchen gebaut, um den Samen von seinem Hinterleib in die Bulben zu befördern.
Der Bau des Spermanetzes ist die Voraussetzung und ein eindeutiges Zeichen für die endgültige
Fortpflanzungsbereitschaft des Männchens.
Eine 'Tasche' an der Unterseite der weiblichen Spinnen. In der Spirmathek werden die Samen des Männchens nach der Verpaarung
zum Teil monatelang aufbewahrt, bis günstige Bedingungen für den Bau des Kokons eintreten. Die Spermathek wird bei der Häutung
mit abgestreift, so dass eine vor der Häutung befruchtete Spinne, nach der Häutung wieder unbefruchtet ist, weil sie die Samen
nicht mehr hat.
Spinndrüsen befinden sich auf der Unterseite des Abdomens der Spinnen in der Nähe der Spinnwarzen. Sie produzieren
die Spinnseide.
Die Spinnseide ist das 'Baumaterial' der Spinnen. Sie wird in den Spinndrüsen produziert. Die Spinnen verwenden es
um sich eine Behausung (Baumbewohner) oder den Kokon zu bauen. Abdomens Bodenbewohner kleiden oft den Boden der Wohnhöhle
mit einem Teppich aus Spinnseide aus.
Spinnwerkzeuge einer Vogelspinne, die sich am hintersten unteren Ende des Abdomens in der Nähe der Spinndrüsen befinden.
Mit Hilfe der Spinnwarzen kann die Spinne ihr Geflecht 'konstruieren'. Die Spinne hat zwei Paar davon -
ein kurzes und ein etwas längeres.
Das Sternförmige Bruststück der Spinne an der Unterseite des Vorderkörpers.
Stigma ist die Atemöffnung der Spinnen.
Radialstriemen am Carapax der Spinne. Sie verlaufen von der Thoraxgrube aus bis zu den Beinansätzen. Das Vordere Striemenpaar
grenzt den Brustteil vom Kopfteil (Dreiecksform). Die Radialstiemen bilden im inneren des Brustteils Ansatzflächen für
die Beinmuskulatur und die Saugmagenmuskulatur.
Es sind Organe, die dazu benutzt werden um Stridulationsgeräusche zu erzeugen. Sie befinden sich bei verschiedenen
Arten an den Cheliceren, den Tastern oder auch dem ersten Beinpaar.
Nicht aller Spinnenarten besitzen Stridulationsorgane.
Stridulieren ist das Erzeugen von Zischlauten, das von einigen Arten zur Verteidigung eingesetzt wird. Diese
Laute werden durch Reiben an den Stridulationsorganen erzeugt.
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Das letzte Beinglied vom Körper aus. Die Tarsen sind an der Unterseite mit einem Haftpolster (Scopula) und winzigen Krallen ausgestattet.
Als Taster werden die beiden Extremitäten seitlich der Cheliceren bezeichnet. Sie besitzen ein Glied weniger als die
Beine der Spinne.
Sinneshaare der Spinne, die über den ganzen Körper und Beine verteilt sind.
Das fünfte Beinglied vom Körper aus.
Kleine Auswüchse an den Tibien geschlechtsreifer Männchen mancher Vogelspinnenarten. Die Männchen benutzen
sie bei der Begattung um das Weibchen hochzustemmen. Sekundäre Geschlechtsorgane.
Eine kleine Vertiefung etwa in der Mitte des Kopfteils.
Das zweite Beinglied vom Körper aus.
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Spinne, die in der Natur gefangen wurde. Mit dem Kauf von Wildfängen unterstützt man bewußt oder unbewußt
den Raubbau an der Natur.
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Als Zeitigung wird der Zeitraum genannt in dem die Eier im Kokon heranreifen bis daraus Nympfen und
schließlich Jungtiere werden.
Als Züchter werden alle bezeichnet, die Vogelspinnen, Skorpione oder auch Futterinsekten meist professionell
züchten und über den Fachhandel oder direkt über das Internet zum Kauf anbieten.
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Ein weibliches Tier.
Ein männliches Tier.
Ein weibliches Tier.
Ein männliches Tier.
Abkürzung für Reifehäutung.
Abkürzung für Letzte Häutung.
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