Sie sind nicht eingeloggt
Einloggen

 Home
 Kleinanzeigen
 MFG - Anzeigen
 Börsenkalender
 Portal-Spinnenliste
 Portal-Suchliste
 Spinnenwelt-Forum
 Bilder-Galerie
 Portalmitglieder
 Züchterliste
 Mitglieder-Seiten

 Artenliste
 Anatomie
 Grundsätzliches
 Fachbegriffe
 Interessantes
 Krankheiten
 Vogelspinnenwelt
 Literatur
 Terrariumbau
 Fotowettbewerb '06

 Registrieren

Ihr Privatbereich
Einloggen
 Anzeige aufgeben
 Eigene Anzeigen
 Eigene Spinnenliste
 Eigene Suchliste
 MFG aufgeben
 Eigene MFG
 Eigene Bewertungen
 Eigenes Profil
 Eigene Statistik

 Impressum
 AGB
 Haftungsausschluss
 Kontakt

 Hilfe / FAQ Portal

 
 

Ihre Werbung hier?

Gut sichtbar.
Günstig.
Genau richtig!

Kontakt

Ihr Banner hier?


Fachbegriffe


A | B | C | E | F | G | H | K | L | M | N | O | P | R | S | T | W | Z |

Abkürzungen

 

.: A :.

Abdomen

Der hintere Teil des Spinnenkörpers. Auch Opisthosoma gennant.

Adult

Erwachsen, ausgewachsen.

Augenhügel Anklicken für Bild

Enthält vier Augenpaare, die meist symmetrisch angeordnet sind.


nach unten nach oben

.: B :.

Baumbewohner

Spinnenarten, die auf Bäumen z.B. in Astlöchern leben. Meist sehr schlanke, flinke Vogelspinnen.

Bodenbewohner

Spinnenarten, die am oder im Boden wohnen. Meist recht große, Spinnen mit gedrungenem Körperbau.

Bombardierspinnen

Spinnenarten, die zur Verteidigung Brennhaare einsetzten. Meist Bodenbewohnende Arten.

Brennhaare Anklicken für Bild

Reizhhare, die sich auf dem Abdomen meist bodenbewohnenden Spinnenarten befinden und zur Verteidigung dem Angreifer entgegengeschleudert werden. Dies geschieht durch Reiben der Hinterbeine am Hinterteil. Die Brennhare verursachen bei manchen Menschen starke alergische Reaktionen wie Hautrötungen, Hustenkrämpfe, Entzündungen (z.B. der Augen) oder auch nur einen Tage anhaltenden Juckreiz. Der Juckreiz kann durch kaltes Wasser oder durch eine Cortisonhaltige Hautcreme gelindert werden. Bei manchen Spinnen, die kurz vor der Häutung stehen ist das Abdomen kahl. Dies liegt daran, dass die Brennhaare fast ausnahmslos verschossen wurden.

Buchlungen

Die Lungen der Spinnen sind Fächer- oder Buchartig. Sie werden deshalb auch Fächerlungen gennant.

Bulben Anklicken für Bild

Primäre Geschlechtsorgane der Männchen. Jeweils das letzte Glied der Pedipalpen wird nach der Reifehäutung der Männcehn zum Bulbus. Es handelt sich dabei um 'Vorratsbehälter' für den Samen. Sie laufen in Spitzen aus, die beim Geschlechtsakt in die Epigastralfurche des Weibchens eingeführt werden.

Buschbewohner

Spinnenarten, die sich nicht eindeutig zu Baum- oder Bodenbewohnern zuordnen lassen. Sie bauen Wohnhöhlen im Boden aber auch im Gebüsch.


nach unten nach oben

.: C :.

Carapax

Kopfbrustschild. Die 'Abdeckung' des Kopfteils. Enthält die Thoraxgrube, Augenhügel und Radialstiemen.

Cephalothorax

Auch Prosoma genannt. Vorderkörper der Spinne.

Cheliceren Anklicken für Bild

Auch Cuticulazähne genannt. Dienen dem töten, festhalten und zerkleinern der Beute.

Chelicerenklauen Anklicken für Bild

Die klauen, die aus den Cheliceren ragen.

Chemotaktile Rezeptoren

Geschmacks- und Geruchshaare der Spinnen. Sie befinden sich auf den Tastern und dem ersten Beinpaar.

Chitinhaut

Die Chitinhaut ist eine starre außere Haut der Spinne. Sie wird in regelmäßigen Abständen durch eine Häutung abgeworfen und erneuert.

Coxa

Das erste Beinglied vom Körper aus.

Cuticulazähne Anklicken für Bild

Auch Cheliceren genannt. Dienen dem töten, festhalten und zerkleinern der Beute.


nach unten nach oben

.: E :.

Eier

Die Spinnen kommen in Form von Eiern zur Welt. Das Weibchen spinnt die Eier in einen Kokon ein, den sie währen der Zeitigung streng bewacht und gegen Angreifer verteidigt.

Epigastralfurche

Eine längliche quer zum Körper verlaufende öffnung an der unterseite der weiblichen Spinne. In die Epigastralfurchen münden die Stigmen.

Exuvie Anklicken für Bild

Als Exuvie wird die bei der Häutung abgeworfene Haut bezeichnet.


nach unten nach oben

.: F :.

Fächerlungen

Die Lungen der Spinnen sind Fächerartig und haben daher ihren Namen. Sie werden aber auch Buchlungen gennant.

Femur

Das dritte Beinglied vom Körper aus.

Fresshäutung

Als Fresshäutung wird die Häutung genannt, die Nympfen noch im Kokon durchführen. Nach der Fresshäutung sind die Spinnen bereits gefärbt und fangen innerhalb kurzer Zeit Futterinsekten zu fangen und zu fressen.

Futterinsekten

Als Futterinsekten werden jegliche Insektenarten bezeichnet, die von Spinnen als Futter angenommen werden. Futterinsekten werden im Fachhandel oder im Internet von Züchtern angeboten.


nach unten nach oben

.: G :.

Gift

Das Gift der Vogelspinnen ist für den Menschen in den von einer Spinnen bei einem Biss abgegebenen Mengen meist ungefährlich. Es kommt an der Bissstelle lediglich zu Schwellungen oder Taubheit begleitet von je nach Art bis zu einer Woche anhaltenden Schmerzen. Der Biss ist oft mit dem Stich einer Wespe vergleichbar. Er kann allerdings wie auch Wespenstiche zu starken allergischen Reaktionen führen, die nicht zu unterschätzen sind. Eine weitere Gefahr entsteht bei einem Spinnenbiss durch die Verunreinigungen, die über die Wunde in die Blutbahn gelangen und zu Entzündungen und Blutvergiftung führen können. Das Gift ist in seiner wirkung eher auf Kaltblüter (Insekten, Kröten oder auch Schlangen) 'ausgelegt', die die natürlichen Beutetiere der Vogelspinnen darstellen. Dabei ist das Gift kleiner Arten eher gefährlich als das der großen, weil die letzteren ihre Beute auch mit ihrer Kraft bewältigen können.

Giftdrüse

Drüsen im inneren des Spinnenkörpers, die das Gift produzieren.

Giftkanal

Ein sich in den Chelicerenklauen befendlicher Leiter durch den das Gift der Spinne in die Beute geleitet wird.


nach unten nach oben

.: H :.

Haarpolster Anklicken für Bild

An den Tarsen, den letzten Beingliedern der Spinne befinden sich Haarpolster, die der Spinne ermöglichen sich an flachen Gegenständen z.B. Steinen festzuhalten. Dies funktioniert über den Kapillareffekt, der nur bei Oberflächen möglich ist, die einen feinen Wasserfilm haben, was bei den meisten Flächen der Fall ist. Wäre die Flächen absolut trocken, was nur durch Spezialbehandlung erreicht werden kann, wäre es für die Spinne nicht möglich sich darauf festzuhalten.

Haftpolster

Haftpolster sind Anhäufungen von Hafthaaren an den Tarsen der Vogelspinnen.

Häutung

Eine Häutung wird von den Vogelspinnen in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Sie ist notwendig, da die Spinnen nur in der Zeit direkt nach der Häutung wachsen kann, solange die Chitinhaut noch flexibel ist. Nach dem Erstarren der Chitinhaut ist kein Wachstum mehr möglich. Unter der neuen Haut beginnt dann der Wachstum der nächsten Haut, die erst nach der nächsten Häutung zum Vorschein kommt.

Hafthaare

Die Haare der Haarpolster / Scopula. Sie sind an den enden verzweigt. Sorgen durch Kapillareffekt für Haftung.


nach unten nach oben

.: K.:

Kokon Anklicken für Bild

Ein aus Spinnseide 'gestrickter' Sack, in den die trächtige Spinne die Eier ablegt. Der Kokon wird während der Reifung der Jungspinnen im Inneren des Kokons vom Muttertier strengstens bewacht und gegen Angreifer heftig verteidigt. Manche Spinnenarten fressen den Kokon jedoch auch auf, was die Nachzucht dieser Arten erschwert. Dies liegt meist an ungünstigen Bedingungen oder daran, dass der Kokon unbefruchtete Eier enthält. Manchmal sind aber auch Störungen oder Erschütterungen ein Auslöser für das Fressen des Kokons. Wird der Spinne der Kokon abgenommen, sucht die Spinne mitunter mehrere Stunden danach im ganzen Terrarium.

Krallen Anklicken für Bild

Das letzte Beinglied der Spinnen hat 2 oder bei manchen Arten auch 3 kleine Krallen, die der Spinne beim Kletteren helfen.


nach unten nach oben

.: L :.

Labium

Die 'Unterlippe' der Vogelspinne.


nach unten nach oben

.: M :.

Metatarsus

Das sechste Beinglied vom Körper aus.


nach unten nach oben

.: N :.

Nachzucht

Als Nachzuchten werden Spinnen bezeichnet, die keine Wildfänge sind, sondern von Spinnenhaltern oder Züchtern nachgezüchtet wurden. Das Muttertier kann allerdings ein Wildfang sein, was bei schwer nachzüchtbaren Arten oft der Fall ist.

Nympfen Anklicken für Bild Anklicken für Bild

Nympfen sind Vogelspinnen, die bereits aus dem Ei geschlüpft sind, jedoch noch keine Fresshäutung hinter sich haben. Sie sehen im ersten Stadium meist gelblich, wie ein Ei mit kleinen Beingliedern aus. Im zweiten Stadium sehen sie schon wie richtige Spinnen aus, allerdings ohne Zeichnung.


nach unten nach oben

.: O :.

Opistosoma

Der hintere Teil des Spinnenkörpers. Auch Abdomen gennant.

Ovarien

Im Körper des Weibchens vorhandene 'Eiervorratsbehälter'.


nach unten nach oben

.: P :.

Patella

Das vierte Beinglied vom Körper aus. Das ist das Beinglied nach dem das Bein einen 'Knick' macht. Das Knie des Spinnenbeines.

Pedipalpen

Kiefertaster der Spinne. Zusätzliche Mundwerkzeuge, die bei Jungtieren und Weibchen aber auch als Tast- und Schreitwerkzeuge eingesetzt werden.

Petiolus

Das 'Verbindungsstück' zwischen dem Kopfteil und dem Abdomen der Spinne.

Prosoma

Der Kopfteil der Spinne. Auch Cephalothorax genannt.


nach unten nach oben

.: R :.

Receptacula seminis

Teile der Geschlechtsorgane eines Spinnenweibchens. Sie dienen der Aufbewahrung der Samen des Männchens. Der Samen kann sich hier einige Monate halten bis die äußeren Bedingung für einen Kokonbau günstig sind.

Reifehäutung

Abkürzung - RH. Die Letzte Häutung im Leben eines Spinnenmännchens. Nach dieser Häutung ist das Männchen geschlechtsreif und kann sich somit fortpflanzen. Die Geschlechtsreife des Männchens kann leicht an den veränderten Tarsen erkannt werden. Diese verändern sich durch die Reifehäutung zu Bulben, den Geschlechtsorganen, die das Männchen mit seinem Samen mit Hilfe des Spermanetzes füllt.

Reizhaare

Reizhaare sind feine Haare, die mit einem Widerhaken versehen sind. Sie befinden sich auf dem Abdomen der Spinne und werden zur Verteidigung dem Angreifer entgegengeschleudert. Dies geschieht durch Reiben der Hinterbeine am Abdomen. Sie verursachen bei manchen Menschen verschiedenartige Reizungen der Haut.


nach unten nach oben

.: S :.

Saugmagen

Der Magen der Spinne saugt die Beute ins Innere der Spinne. Die Verdauung findet außerhalb des Körpers, meist schon in der Hülle der Beute statt.

Scopula

Haftpolster an den Tarsen und den Metatarsen.

Sinneshaare

über den ganzen Körper und Beine der Spinne verteilte feine Haare, mit den die Spinne Luftbewegungen und Erschütterungen wahrnehmen kann.

Spermanetz

Das Spermanetz wird von geschlechtsreifen Männchen gebaut, um den Samen von seinem Hinterleib in die Bulben zu befördern. Der Bau des Spermanetzes ist die Voraussetzung und ein eindeutiges Zeichen für die endgültige Fortpflanzungsbereitschaft des Männchens.

Spermathek Anklicken für Bild

Eine 'Tasche' an der Unterseite der weiblichen Spinnen. In der Spirmathek werden die Samen des Männchens nach der Verpaarung zum Teil monatelang aufbewahrt, bis günstige Bedingungen für den Bau des Kokons eintreten. Die Spermathek wird bei der Häutung mit abgestreift, so dass eine vor der Häutung befruchtete Spinne, nach der Häutung wieder unbefruchtet ist, weil sie die Samen nicht mehr hat.

Spinndrüsen

Spinndrüsen befinden sich auf der Unterseite des Abdomens der Spinnen in der Nähe der Spinnwarzen. Sie produzieren die Spinnseide.

Spinnseide

Die Spinnseide ist das 'Baumaterial' der Spinnen. Sie wird in den Spinndrüsen produziert. Die Spinnen verwenden es um sich eine Behausung (Baumbewohner) oder den Kokon zu bauen. Abdomens Bodenbewohner kleiden oft den Boden der Wohnhöhle mit einem Teppich aus Spinnseide aus.

Spinnwarzen Anklicken für Bild

Spinnwerkzeuge einer Vogelspinne, die sich am hintersten unteren Ende des Abdomens in der Nähe der Spinndrüsen befinden. Mit Hilfe der Spinnwarzen kann die Spinne ihr Geflecht 'konstruieren'. Die Spinne hat zwei Paar davon - ein kurzes und ein etwas längeres.

Sternum

Das Sternförmige Bruststück der Spinne an der Unterseite des Vorderkörpers.

Stigma

Stigma ist die Atemöffnung der Spinnen.

Strial radiantes

Radialstriemen am Carapax der Spinne. Sie verlaufen von der Thoraxgrube aus bis zu den Beinansätzen. Das Vordere Striemenpaar grenzt den Brustteil vom Kopfteil (Dreiecksform). Die Radialstiemen bilden im inneren des Brustteils Ansatzflächen für die Beinmuskulatur und die Saugmagenmuskulatur.

Stridulationsorgane

Es sind Organe, die dazu benutzt werden um Stridulationsgeräusche zu erzeugen. Sie befinden sich bei verschiedenen Arten an den Cheliceren, den Tastern oder auch dem ersten Beinpaar. Nicht aller Spinnenarten besitzen Stridulationsorgane.

Stridulieren

Stridulieren ist das Erzeugen von Zischlauten, das von einigen Arten zur Verteidigung eingesetzt wird. Diese Laute werden durch Reiben an den Stridulationsorganen erzeugt.


nach unten nach oben

.: T :.

Tarsus

Das letzte Beinglied vom Körper aus. Die Tarsen sind an der Unterseite mit einem Haftpolster (Scopula) und winzigen Krallen ausgestattet.

Taster

Als Taster werden die beiden Extremitäten seitlich der Cheliceren bezeichnet. Sie besitzen ein Glied weniger als die Beine der Spinne.

Tasthaare

Sinneshaare der Spinne, die über den ganzen Körper und Beine verteilt sind.

Tibia

Das fünfte Beinglied vom Körper aus.

Tibiaapophysen Anklicken für Bild

Kleine Auswüchse an den Tibien geschlechtsreifer Männchen mancher Vogelspinnenarten. Die Männchen benutzen sie bei der Begattung um das Weibchen hochzustemmen. Sekundäre Geschlechtsorgane.

Thoraxgrube Anklicken für Bild

Eine kleine Vertiefung etwa in der Mitte des Kopfteils.

Trochanter

Das zweite Beinglied vom Körper aus.


nach unten nach oben

.: W :.

Wildfang

Spinne, die in der Natur gefangen wurde. Mit dem Kauf von Wildfängen unterstützt man bewußt oder unbewußt den Raubbau an der Natur.


nach unten nach oben

.: Z :.

Zeitigung

Als Zeitigung wird der Zeitraum genannt in dem die Eier im Kokon heranreifen bis daraus Nympfen und schließlich Jungtiere werden.

Züchter

Als Züchter werden alle bezeichnet, die Vogelspinnen, Skorpione oder auch Futterinsekten meist professionell züchten und über den Fachhandel oder direkt über das Internet zum Kauf anbieten.


nach unten nach oben

Abkürzungen

0.1

Ein weibliches Tier.

1.0

Ein männliches Tier.

w

Ein weibliches Tier.

m

Ein männliches Tier.

RH

Abkürzung für Reifehäutung.

l.H.

Abkürzung für Letzte Häutung.


nach unten nach oben

 

 

A | B | C | E | F | G | H | K | L | M | N | O | P | R | S | T | W | Z |

Abkürzungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Home  ||  Kleinanzeigen  ||  Forum  ||  Portal-Spinnenliste  ||  Portal-Suchliste  ||  SW-Anzeigenring  ||  Impressum  ||  Hilfe
 
 
 
   © design and content by E. Kombowski, www.spinnenwelt.de best view with 1152 x 854 pix